> Startseite> Profil> Bernhard Keller> Norbert König


Bernhard Keller


www.tria1.at


  1. Sportliche Laufbahn
  2. Sportliche Berufsausbildung


Sportliche Laufbahn

Nach überstandener Volksschule war es als Sohn zweier Ärzte von vorneherein klar, dass ich das Gymnasium zu absolvieren hatte, um "erfolgreich" mit der Matura abzuschließen. Das stellten sich meine Eltern viel einfacher vor als es wirklich war, da ich immer schon eigene Vorstellungen von "Lernen" hatte. So wechselte ich einige Male die Schule bis ich 1988 endlich maturierte und mit dem Veterinärstudium begann. Auch das war nicht wirklich von Erfolg gekrönt und ich beendete 1991 meine Sturm- und Drangphase mit einem halbjährigen Aufenthalt in Australien.
Als ich zurückkam stand ich vor der Wahl: Lehre oder Bundesheer und ich entschied mich für die Absolvierung des Grundwehrdienstes, bis ich im September 1992 auf die Militärakademie in Wiener Neustadt wechselte und die 3jährige Ausbildung zum Berufsoffizier absolvierte. Ich hatte damals jedoch nur die geistigen, nicht jedoch die körperlichen Voraussetzungen für die anstrengende Ausbildung und scheiterte kläglich bei dem Versuch, mit 92kg aus der "Löwengrube" (= Hindernisbahn) zu klettern. Als mir meine Kameraden aus der Grube halfen meinte mein Ausbildner: "Entweder du nimmst ab und wirst sportlich, oder du suchst dir einen anderen Job!"

Da mir erstmals wirklich etwas daran lag eine Ausbildung abzuschließen und mir das Dicksein schon 20 Jahre auf die Nerven ging, beschloss ich etwas zu unternehmen. Ich kaufte mir zahllose Bücher über Ernährung, Krafttraining, Ausdauersport und Trainingssteuerung. So war ich bald am richtigen Weg und lernte mich gesund zu ernähren und richtig zu bewegen. Die Kilos purzelten und nach 2 Jahren hatte ich 20kg abgenommen, zu rauchen aufgehört und dem regelmäßigen Alkoholkonsum abgeschworen. Ich steigerte meine Laufumfänge monatlich um einige Kilometer und absolvierte 1995 meinen ersten Marathon: 3 Stunden 19 Minuten, ganz locker und ohne größere Anstrengung von Spitz nach Krems/ Donau. Ich beendete meine Reiterkarriere, die als 6 jähriger begonnen hatte und widmete mich ab sofort nur mehr dem Ausdauersport.

Die ersten Triathlons folgten und ich merkte bald, dass ich auf langen Distanzen weit besser unterwegs war als auf den kurzen, giftigen Wettkämpfen. So startete ich im Jahr 2000 bei meinem ersten Ironman in Klagenfurt und finishte in 9 Stunden 42 Minuten.

Es folgten zahlreiche erfolgreiche Ironmanstarts und einige sehr herbe Enttäuschungen, die mir aber oft noch mehr für meine weitere sportliche Karriere gebracht haben.

Am 21.Oktober 2006 schließlich kam ich als Gesamt 36er und zweitbester Österreich bei den Ironman Weltmeisterschaften in Hawaii ins Ziel. Die Silbermedaille in der Altersklasse 35 brachte mir den Vizeweltmeister-Titel. Mit Unterstützung meiner Familie und meiner Sponsoren habe ich den Entschluss gefasst diesen "Angriffsschwung" beizubehalten, als Berufsoffizier für 3 Jahre in Karenz zu gehen und die Saisonen 2007 bis 2009 als Berufs-Triathlet zu arbeiten. Endlich hatte ich es geschafft, aus meinem Hobby, das mein Leben völlig verändert hat, meinen Beruf zu machen und ich bin mir bis heute der privilegierten Situation die ich genieße, aber auch der Verantwortung gegenüber meinen Unterstützern durchaus bewusst.

Mittlerweile habe ich zahlreiche Startsals Ironmanprofi absolviert und krönte meine Karriere vorerst mit einem 4.Gesamtrang im September 2009 beim Ironman Wisconsin/USA. Nur 30sec hinter dem Australier Jason Shortis erlief ich mit neuem Marathonstreckenrekord das ersehnte "Profi-Hawaii Ticket" für 2009!
Seit 2011 bin ich "nur mehr" als Hobbysportler unterwegs, versuche mich aber dennoch mit einem Ironman/ Jahr fit zu halten. Im Oktober 2012 wurde ich in der Agegroup 40-44 erneut Vizeweltmeister
Sportliche Berufsausbildung

Schon zu Beginn meiner sportlichen "Ich besiege meinen Schweinehund"- Karriere war mir klar, dass Ernährung und Ausdauersport unmittelbar zusammenhängen und ich arbeitete mich neben unzähligen Büchern über Ernährung auch durch zahlreiche Literatur die das Thema "Ausdauersport" und "Leistungssteigerung" betraf.
1997 kaufte ich mir das erste mobile Laktatmeßgerät. Durch (Selbst-)Versuch und Irrtum erkannte ich rasch die Bedeutung der Laktat- und Herzfrequenzkurve und deren Bedeutung für den Ausdauersport. Im Jahre 1999 begann ich auch andere Athleten zu betreuen und rasch stellten sich viele (anfangs kleine) Erfolge ein.
Das Bundesheer bot mir im Jahr 2002 die Chance die Ausbildung zum staatlich geprüften "Trainer für allgemeine Körperausbildung" (mit ausgezeichnetem Erfolg) zu absolvieren und die Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg abzulegen.
Ab 2004 hatte ich die Möglichkeit in der Ordination meiner Frau in der Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung nebenberuflich tätig zu sein und seit Sommer 2007 residiere ich in meiner eigenen Ordination am Hauptplatz 19, 3300 Amstetten.
Ich habe in den Jahren 2002 bis 2011 folgende Prüfungen abgelegt:
  • staatlich geprüfter Trainer für allg. Körperausbildung
  • staatlich geprüfter Trainer für Triathlon
  • staatlich geprüfter Trainer für Schwimmen
  • staatlich geprüfter Trainer für Radsport
Durch meine Funktion als Präsident des "Schwimm- und Triathlonvereines RATS Amstetten" (www.rats-amstetten.at) arbeite ich einerseits mit Erwachsenen als Trainer bei Kraulkursen andererseits mit Kindern als Leiter der Übungseinheiten "Ausdauer, Koordination & Motorik"

 
www.itema.at www.itemacms.at www.itemacrm.at